Legen Sie die erste Spannbahn an den Rand der Giebelwand des Gebäudes. Lassen Sie diese erste Bahn ca. 10 cm. über den Rand überstehen. Die Fertigstellung dieses Randes an der Giebelwand wird spater erläutert (siehe Abb.5). Bei kleineren Gebäuden kann die Spannbahn oft in einem einzigen Arbeitsgang von einer Dachrinne zur Anderen gespannt werden. Falls diese Spannweite größer ist als die Höchstrollenlänge (siehe Tabelle in Spannbahnen), so wird die Dämmung von der Dachrinne bis zur Firstpfette der gegenüberliegenden Dachfläche verlegt.


SystemhallenAbb. 1

Schrittfolge:

SystemhallenAbb. 2

Befestigung an Traufpunkt und First:

SystemhallenAbb. 3

Sofern Sie bei größeren Spannweiten Stöße vermeiden möchten, kann bei größeren Dämmstärken auch folgendermaßen verfahren werden. Anstelle einer Spannbahn in der Gesamtstärke von beispielsweise 100 mm, bestellen Sie diese in einer Stärke von 50 mm sowie eine unkaschierte Glaswollbahn in der Reststärke von 50 mm. Die Spannbahn wird dann wie beschrieben verlegt und anschließend die unkaschierte Glaswollbahn stoßversetzt darüber ausgerollt. Durch die geteilte Stärke können wesentlich größere Rollenlängen eingesetzt werden.


SystemhallenAbb. 4

Heften der Glasswollspannbahnen:

SystemhallenAbb. 5

Befestigung an der Giebelwand:

Um einen guten Anschluß zu erreichen ist es ratsam, an der Anschlußkante zur Giebelwand einen Winkel über den Pfettenenden anzubringen. Befestigen Sie die Spannbahnen darauf mittels doppelseitigem Klebeband und schneiden Sie die überflüssige Dämmung ab.


SystemhallenAbb. 6

Besondere Anwendungen:

Auch an Dachkehlrinnen und verdeckten Dachrinnen ist Dämmung notwendig. Die richtige Verlegung der Dämmung muß von Fall zu Fall untersucht werden. Abbildung 6 zeigt eine der vielfältigen Möglichkeiten.


SystemhallenAbb. 7

Sogenannte "Wärmebrücken" im Pfettenbereich können gut durch das Aufbringen eines Isoblocks vermieden werden. Verlegen Sie den Isoblock über die Pfette zwischen Dämmung und Dachpaneel. Die Isoblocks sind aus druckfestem Material hergestellt.


SystemhallenAbb. 8

Bei Pfettenabständen größer als 1,60 ist es notwendig eine Trägerlage aus verzinktem Drahtnetz unterzuziehen. Das Drahtnetz wird einfach an der ersten und der letzten Pfette mit Hilfe selbstbohrender Schrauben oder Hohlnieten befestigt. Achten Sie darauf, daß das Drahtnetz gut gespannt ist, bevor Sie die Spannbahnen montieren.


Clecon Glaswollspannbahnen als Wanddämmung

Die Höhe der zu dämmenden Wände beträgt üblicherweise weniger als die Mindestrollenlänge von 10 m. Die Lieferlängen der Spannbahnen bestellen Sie dafür als Vielfaches der Wandhöhe.


Beispiel: Traufhöhe 4,50 m. Pro Bahn muß an beiden Enden eine Überlappung von ca. 15 cm eingehalten werden. Die benötigte Länge pro Bahn beträgt also: 4,50 + 2 x 0, 15 = 4,80 m. Die Rollenlänge beträgt dann z.B. 4 x 4,80 = 19,20 m.


Die Dammung kann sehr einfach an Ort und Stelle maßgerecht zugeschnitten werden.


Anleitung zum schneiden:

Befestigen Sie den Rollenanfang am obersten Wandriegel oder am Traufprofil. Rollen Sie das Material aus, so daß Sie es am Fußpunkt auf die richtige Länge abschneiden können. Rollen Sie niemals die ganze Rolle zum Zuschneiden auf dem Boden aus. Dies könnte die Kaschierung beschädigen.


SystemhallenAbb. 9

Schrittfolge:

SystemhallenAbb.10

Befestigung an Traufe und Sockel:

SystemhallenAbb.11

Bemerkung: Achten Sie darauf, daß die Dämmung nicht unter dem Wandpaneel hervorsteht!
SystemhallenAbb.12

Heften der Glaswollspannbahnen:

SystemhallenAbb.13

Verlegung an Wandöffnungen:

SystemhallenAbb.14

Befestigung an der Gebäudeecke:

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